Meilenstein der Staatsphilosophie • • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
Thomas Hobbes beschreibt den Menschen als ein nach Macht strebendes Raubtier. Dieses Machtstreben bezeichnet er als Naturzustand, der einen "Krieg aller gegen alle" hervorruft. Um dies zu beendenden soll der Mensch sein naturgegebenes Recht auf Gewalt an den Staat abgeben. Wenn der Staat das Gewaltmonopol inne hat, bedeutet es mehr Sicherheit für alle.
So kann man die Thesen des Buches zusammenfassen. Zu seiner Zeit war der freiwillige Staatsvertrag der Gesellschaft etwas vollkommen neues und deswegen ist dieses kleine Büchlein eines der wichtigsten zum modernen Staatsverständnis.
Eine Rezension von Historienfreak > Frankfurt/M
vom 2. Februar 2009